Microsoft Fabric Workshop: Programm, Ergebnisse und nächste Schritte

Microsoft Fabric
17.04.2026
Lesezeit: 5 Min.
Letzte Aktualisierung:
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Zusammenfassung

Ein Microsoft Fabric Workshop ist der schnelle, risikoarme Einstieg, wenn Excel-Pflege, manuelle Exporte und verteilte Datenquellen euch ausbremsen.

  • 2-teiliges Programm: Architektur verstehen, dann praktisch umsetzen
  • Hands-on: OneLake, Lakehouse/Warehouse, Pipelines und Power BI
  • Ergebnis: Prototyp + Roadmap + Lernpfade für den nächsten Schritt
  • Formate: Inhouse oder remote, feste Termine nach Verfügbarkeit

Der Fokus liegt nicht auf Feature-Listen, sondern auf einem Setup, das Anwendern schneller verlässliche „Gold“-Daten für Power BI und Excel liefert.

<p>Der Microsoft Fabric Workshop bringt Struktur in eure Datenbasis – mit Hands-on, klarem Programm und sofort nutzbaren Ergebnissen.</p>

Definition

Ein Microsoft Fabric Workshop ist eine strukturierte, praxisorientierte Schulung, die Teams in kurzer Zeit befähigt, eine Datenplattform in Microsoft Fabric aufzusetzen und mit Power BI nutzbar zu machen. Er ist keine vollständige Implementierung einer Enterprise-Plattform, sondern ein geführter Einstieg mit Prototyp und klaren nächsten Schritten.


Einleitung

Wenn eure Reports nur funktionieren, weil jemand Excel pflegt, Exporte zusammensucht und Refreshes „irgendwie“ am Laufen hält, wird’s teuer: in Zeit, Nerven und Vertrauen in die Zahlen. Ein Microsoft Fabric Workshop schafft hier einen sauberen Startpunkt: Datenintegration, zentrale Ablage und ein Weg zu konsistenten KPIs in Power BI.


Welches Problem der Workshop adressiert

Typische Ausgangslage: Daten liegen in SQL-Datenbanken, SharePoint/Files, ERP/CRM, dazu manuelle Monatsdateien. Die Folge sind ETL-Workarounds, Schattenlogik in Excel und fragmentierte KPI-Definitionen. Fabric bündelt Datenintegration (ähnlich Azure Data Factory), Data Engineering (Spark/Notebooks), Warehouse-Funktionen (Synapse Data Warehouse) und Analytics in einer SaaS-Plattform. Der praktische Nutzen: Teams bekommen eine belastbare Datenkette von „Rohdaten“ bis „Gold“-Daten, auf die auch Nicht-IT-Anwender in Power BI oder Excel zugreifen können, ohne jedes Mal die IT als Flaschenhals zu brauchen.


Workshop-Programm (Teil 1 und Teil 2)

Teil 1: Grundlagen & Architektur

Im ersten Teil wird das Zielbild geklärt: Welche Datenprodukte (z. B. Management-KPIs) sollen entstehen, welche Quellen sind realistisch integrierbar, und wie sieht eine sinnvolle Layer-Logik aus (Bronze/Silver/Gold). Danach wird das Fabric-Grundsetup greifbar: Workspaces, OneLake als gemeinsame Datenbasis und die Entscheidung, wann ein Lakehouse reicht und wann ein Warehouse sinnvoll ist.

Teil 2: Hands-on & Umsetzung

Im zweiten Teil wird umgesetzt: Daten laden, transformieren, modellieren und in Power BI nutzen. Dabei werden typische Muster gebaut, die du später wiederverwenden kannst: ein wiederholbarer Datenimport, eine bereinigte „Gold“-Tabelle und ein Power-BI-Modell, das für Dashboards geeignet ist. Optional wird gezeigt, wo Azure Synapse-Logik in Fabric wieder auftaucht und wie sich Abläufe aus Azure Data Factory / Data Factory in Fabric als Pipelines denken lassen.


Hands-on-Übungen: direkt anwendbar

Der Workshop ist so aufgebaut, dass am Ende nicht nur Wissen, sondern ein erstes funktionierendes Stück Plattform steht. Drei typische Hands-on-Bausteine:

  • Pipeline-Übung: Eine automatische Datenladung (statt manueller Exporte) inklusive einfachem Logging, damit Fehler sichtbar werden.
  • ETL/Transformation: Bereinigung und Harmonisierung (z. B. Datumslogik, Stammdaten-Mapping) als reproduzierbarer Schritt statt Excel-Makro.
  • Power-BI-Anbindung: Ein semantisches Modell auf „Gold“-Daten, damit KPI-Definitionen nicht in zehn Dateien auseinanderlaufen.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Der Microsoft Fabric Workshop passt für IT-Leitung, BI-/Data-Verantwortliche sowie Controlling/Finance, wenn ihr Reporting skalieren wollt und Datenintegration ein Engpass ist. Voraussetzungen sind pragmatisch: Zugang zu einem Microsoft-Umfeld (Tenant) und grundlegendes Verständnis für Daten (Tabellen, Beziehungen, KPI-Logik). SQL-Kenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend; wichtiger ist, dass Fachbereich und IT gemeinsam teilnehmen, damit Technik und KPI-Definitionen zusammenpassen.


Preise, Termine und Anmeldung

Es gibt drei Pakete (Starter, Business, Enterprise) jeweils als „from“-Preise, abhängig von Umfang, Teilnehmerzahl und ob mit eigenen Daten gearbeitet wird. Offene Termine und Inhouse-Termine sind nach Verfügbarkeit planbar; remote oder vor Ort ist möglich. Für Anmeldung und Terminabstimmung ist der schnellste Weg ein kurzer Vorgespräch-Slot, in dem Scope und Voraussetzungen geklärt werden.


Erwartete Ergebnisse & Lernpfade nach dem Workshop

Nach dem Workshop liegen typischerweise drei Ergebnisse vor: ein lauffähiger Mini-Prototyp (Pipeline + „Gold“-Tabelle + Power-BI-Startmodell), ein Architektur-Entscheidungsbild (Lakehouse vs. Warehouse, Governance-Grundregeln) und eine priorisierte Umsetzungs-Roadmap. Als Lernpfad empfehlen sich danach Microsoft Learn-Pfade für Fabric-Grundlagen sowie vertiefend Power BI Modeling und Deployment/Operations. Wenn ihr aus Azure Synapse oder Azure Data Factory kommt, wird klar, wie die Konzepte in Fabric weitergeführt werden und wo Migration sinnvoll ist.


FAQ

Wie lange dauert der Workshop?

Typisch ist ein kompakter Workshop-Tag, optional als zweitägige Variante, wenn mit eigenen Daten intensiver gearbeitet werden soll.

Ort und Format?

Remote (Teams) oder Inhouse. Entscheidend ist, dass alle Teilnehmenden Zugriff auf die benötigten Testdaten/Arbeitsbereiche haben.

Wie läuft eine Abmeldung?

Abmelde- und Umbuchungsregeln werden vor Buchung transparent vereinbart, damit keine Terminrisiken entstehen.

Gibt es eine Zertifizierung?

Es ist kein offizielles Microsoft-Examen im Workshop enthalten; es gibt auf Wunsch Teilnahmebestätigung und konkrete Empfehlungen für Zertifizierungs-Lernpfade.


Wann externe Unterstützung sinnvoll wird

Externe Unterstützung lohnt sich, wenn ihr intern keine Kapazität habt, um ETL, Governance und Power-BI-Modellierung sauber zusammenzubringen, oder wenn ein schneller Proof gebraucht wird (z. B. Automatisierung statt persönlichem Gateway). Besonders hilfreich ist sie, wenn viele Quellsysteme und Datenlogiken existieren und ihr vermeiden wollt, dass sich „Quick Wins“ als späteres Architekturproblem rächen.


Fazit

Ein Microsoft Fabric Workshop ist dann sinnvoll, wenn ihr in kurzer Zeit vom Tabellen-Basteln zu einer belastbaren Datenkette kommen wollt: integrieren, bereinigen, bereitstellen und in Power BI verwertbar machen. Entscheidend ist das Ergebnis: ein Prototyp, der den Nutzen beweist, plus ein Plan, wie ihr das sauber skaliert.

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