Berechtigungen und Zugriffsrechte in Power BI
Zusammenfassung
Power BI Zugriffsrechte steuern, welche Daten deine Nutzer sehen – und Row Level Security (RLS) ist dabei das Schlüsselinstrument, um Datenzugriff granular zu filtern. RLS aktiviert sich durch die erste Rolle in Power BI Desktop und wendet DAX-basierte Filter an, sodass jeder Nutzer nur relevante Informationen erhält. Ohne explizite Zuweisung sehen Benutzer keine Daten – ein entscheidender Sicherheitsvorteil.
Die Umsetzung erfolgt in zwei Varianten:
- Statische RLS: Feste Filter pro Rolle definieren, etwa [Region] = "Nord"
- Dynamische RLS: Eine Rolle mit DAX-Funktionen wie USERPRINCIPALNAME() und zentrale Mapping-Tabellen für Gruppenzuordnungen
- Praktisch: Im Desktop Rollen erstellen und testen, dann im Power BI Service Nutzer zuweisen
- Best Practice: Dynamische Ansätze bevorzugen, da sie deine Wartung bei wachsenden Teams massiv reduzieren
Typische Herausforderungen entstehen durch bidirektionale Beziehungen oder fehlende DirectQuery-Unterstützung. Mit klaren Dokumentationen, Tests via "Bericht testen als Rolle" und einem strukturierten Rollenmanagementsystem vermeidest du Datenlecks und leere Visuals. Gerade wenn Modelle komplexer werden oder Compliance-Anforderungen steigen, lohnt sich externe Expertise, um deine RLS robust und zukunftssicher zu gestalten.
Du lernst, wie du mit Row Level Security (RLS) in Power BI Datenzugriffe sicher filterst und Reports ohne Duplizierung skalierbar machst.
Definition
Power BI Zugriffsrechte und Berechtigungen umfassen die Steuerung des Datenzugriffs in Power BI, insbesondere durch Row Level Security (RLS), die Filter auf Zeilenebene in Datenmodellen anwendet, um sicherzustellen, dass Nutzer nur relevante Daten sehen. RLS ist keine allgemeine Workspace-Berechtigung, sondern eine modellbasierte Einschränkung, die nicht für Admin- oder Edit-Rollen gilt und bei fehlender Zuweisung leere Berichte erzeugt.
Einleitung
Als BI-Entwickler kennst du das: Du baust ein solides Datenmodell, teilst den Report – und plötzlich sehen Vertriebler Finanzdaten aus anderen Regionen. Power BI Zugriffsrechte, vor allem RLS, lösen das, indem sie den Zugriff dynamisch filtern. Gerade mit wachsenden Teams und sensiblen Daten ist das essenziell, um Compliance zu wahren und Fehler zu vermeiden.
In unseren Projekten sehen wir, wie RLS dir hilft, Reports skalierbar zu machen: Jeder Nutzer fokussiert sich auf seine Daten, ohne dass du separate Modelle pflegen musst. Das spart Zeit und reduziert Risiken.
Grundlagen der Power BI Berechtigungen
Power BI unterscheidet Workspace-Rollen (Viewer, Contributor) von modellbasierten Power BI Zugriffsrechten via RLS. RLS aktiviert sich durch die erste Rolle in Power BI Desktop und filtert Daten basierend auf DAX-Ausdrücken wie USERPRINCIPALNAME(). Nutzer ohne Zuweisung sehen keine Daten – ein Sicherheitsplus, das versehentliche Leaks verhindert.
Statische vs. dynamische RLS
Bei statischer RLS definierst du feste Filter pro Rolle, z. B. [Region] = "Nord". Dynamische RLS nutzt eine Rolle mit DAX wie [UserEmail] = USERPRINCIPALNAME() und Mapping-Tabellen für Gruppenzuordnungen. Der Vorteil: Du managst Zugriffe zentral in einer Tabelle, die ETL-Prozesse aktualisieren – ideal für große Organisationen, wo du nicht hunderte Rollen manuell pflegen willst.
Praktische Umsetzung: Schritt-für-Schritt
1. In Power BI Desktop: Modellierung > Rollen verwalten, DAX-Filter erstellen und testen.
2. Publish in Premium-Workspace.
3. Im Service: Dataset > Sicherheit > Members zu Rollen zuweisen (z. B. via Azure AD-Gruppe).
Das sorgt dafür, dass ein Verkäufer nur seine Umsätze sieht, während der Manager alle einblenden kann – ohne Code-Änderungen.
Beispiel aus der Praxis
In einem Projekt für einen Händler bautest du RLS mit einer UserGroup-Tabelle: Vertriebler (Bereich B01) sehen nur eigene Aufträge, was Queries beschleunigt und sensible Preise schützt. Der dynamische Ansatz reduzierte unsere Wartung um 70 %, da Zuweisungen per Power Automate aktualisiert werden.
Typische Herausforderungen und Best Practices
Häufige Fallen: Bidirektionale Beziehungen ohne "Sicherheitsfilter"-Haken oder fehlende DirectQuery-Unterstützung. Best Practice: Starte mit dynamischer RLS, teste mit "Bericht testen als Rolle" und dokumentiere Zuordnungen. So vermeidest du, dass Endnutzer leere Visuals melden.
Wann externe Unterstützung sinnvoll wird
Power BI Zugriffsrechte werden komplex, sobald Modelle wachsen, DirectQuery mit On-Prem-Quellen mischt oder Teams Compliance fordern. Ohne Expertise riskierst du Lücken, wo Nutzer Daten sehen, die sie nicht sollen, oder umgekehrt – was Zeit frisst und Vertrauen kostet. Auch bei kleinen Projekten lohnt Profi-Hilfe: Wir optimieren dein Modell schnell, implementieren RLS robust und schulen dein Team, damit du direkt produktiv bist.
Fazit
Power BI Berechtigungen mit RLS machen deine Reports sicher und nutzerfreundlich: Dynamische Filter sorgen für Granularität ohne Overhead. Setze sie ein, um Datenrisiken zu minimieren und Teams effizient zu empowern.
Kontaktiere uns für eine RLS-Workshop, Proof-of-Concept oder Modell-Review – wir bringen deine Power BI Zugriffsrechte auf das nächste Level.





