Hier bekommst du eine klare, praxisnahe Orientierung: welche Kennzahlen zählen, welche DGUV/VBG-Themen relevant sind und wie du daraus ein belastbares Reporting aufbaust.







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In Glas- und Keramikbetrieben treffen Produktion, Energieeinsatz, Hitzeprozesse und Staubbelastung auf hohe Taktung. Genau deshalb brauchst du Reporting, das nicht nur „Zahlen zeigt“, sondern Risiken, Pflichten und Maßnahmen sauber sichtbar macht.
Typische Symptome: Kennzahlen werden händisch zusammenkopiert, Definitionen ändern sich je Werk oder Linie, und HSE-Infos (z. B. arbeitsmedizinische Vorsorge, Staubprävention oder Maschinenprüfungen) liegen in E-Mails, PDFs oder lokalen Listen – ohne einheitlichen Blick.

Die Industrie lebt von Stabilität: stabile Qualität, stabile Anlagen, stabile Kosten. Reporting liefert dafür den Kompass – vom Management bis zur Werkleitung und HSE.
Wenn „Ausschussquote“, „Energie je Tonne“ oder „Unfallquote“ überall gleich definiert sind, wird aus Reporting eine Entscheidungsgrundlage – nicht eine Monatsdebatte.
Mit klaren Indikatoren zu Staubprävention, Maschinensicherheit und Arbeitsmedizinischer Vorsorge steuerst du präventiv – statt nur auf Ereignisse zu reagieren.
DGUV-Anforderungen, VBG-Hinweise, Prüf- und Zertifizierungsthemen (z. B. DGUV Test, GS-Zeichen) werden transparent: Was ist fällig, was ist überfällig, was wirkt?
Seit Jahren realisieren wir skalierbare Lösungen mit Microsoft Power BI, Fabric und Copilot.
Für Glas-, Glaswaren- und Keramikbetriebe, die Produktion, Qualität, Energie und Arbeitsschutz gemeinsam steuern müssen – über Linien, Werke oder Gesellschaften hinweg.
Typische Rollen: Geschäftsführung (Umsatz, Auslandsumsatz, Entgelte, Ergebnis), Werksleitung (OEE, Ausschuss, Stillstände), HSE/SiFa (Gefährdungsbeurteilung, Vorsorge, Beinaheunfälle) und Instandhaltung (Maschinenzustand, Prüfungen, Ersatzteile).

Struktur, Inhalte und Methodik – damit Reporting in der Glas- und Keramikbranche belastbar wird.
Einordnung der Glas- und Keramikbranche in „Steine und Erden“ und die Industrie insgesamt: Wertschöpfung, typische Prozesse in der Herstellung, sowie was das für deine Kennzahlenstruktur bedeutet.
Vorschlag für ein KPI-Set inkl. Beschäftigte, Umsatz, Entgelte, Produktivität, Qualität, Energie/Emissionen, Ausfallzeiten, Auslandsumsatz sowie operative Indikatoren je Linie/Werk – inkl. Definitionen und Drilldown-Logik.
Branchenrelevante Sicherheits- und Gesundheitsschutzthemen: Staubprävention, Künstliche Mineralfasern (KMF), arbeitsmedizinische Vorsorge, Maschinensicherheit, Prüfstatus (DGUV Test, GS-Zeichen) – übersetzt in konkrete Reporting-Bausteine.
Schrittfolge für Gefährdungsbeurteilung, Maßnahmen-Tracking und Wirksamkeitskontrolle: Datenquellen klären, Indikatoren festlegen, Verantwortlichkeiten definieren, Berichte automatisieren, monatlich reviewen – mit klarer Governance.

Zwei Beispiele aus der Praxis: so kann Reporting in Glas und Keramik aussehen.

So gehst du von „Daten liegen irgendwo“ zu einem Reporting, das in der Industrie funktioniert.
Wir klären Ziele, Stakeholder und Use Cases: Welche Kennzahlen brauchst du für Management, Werk und HSE? Welche DGUV/VBG-Pflichten sollen im Reporting sichtbar werden? Daraus entsteht ein klar abgegrenzter Scope.
Wir definieren Datenquellen und Modelllogik: Produktion, Qualität, Instandhaltung, HR/HSE, Finance (Umsatz/Entgelte). Dann bauen wir ein sauberes Modell für Power BI – auf Wunsch mit Plattform-Fundament in Microsoft Fabric und Governance über Purview.
Wir befähigen Key User: KPI-Definitionen, Drilldowns, Datenpflegeprozesse, sowie ein Standard für Berichte. Ziel: weniger Mail-Pingpong, mehr Self-Service – ohne Wildwuchs.
Rollout auf weitere Werke/Linien: Templates, wiederverwendbare Datenpipelines, klare Verantwortlichkeiten. Danach überführen wir in Betreuung, damit Reporting stabil läuft und kontinuierlich besser wird.
Gerade in Glas und Keramik lohnt sich ein Setup, das Produktion und Arbeitsschutz in einem Bild zusammenbringt.



Die Pakete sind so geschnitten, dass du scope-sicher starten und später skalieren kannst.

Meist brauchst du zwei Ebenen: Management (Umsatz, Auslandsumsatz, Entgelte, Ergebnis, Beschäftigte) und Werk (Qualität/Ausschuss, Energie je Output, Stillstände, Durchsatz, Liefertreue). Ergänzend HSE: Unfälle/Beinaheunfälle, Status Gefährdungsbeurteilung, Wirksamkeit von Maßnahmen sowie Themen wie Staubprävention und arbeitsmedizinische Vorsorge.
Alles, was du wiederkehrend nachweisen und steuern musst: Unterweisungen, Prüfungen, Maschinensicherheit, Arbeitsplatzlüftung, Expositionen (z. B. KMF), Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen sowie relevante Schutzziele. DGUV- und VBG-Inhalte werden dabei nicht „als PDF abgelegt“, sondern als Status, Fälligkeiten und Maßnahmen im Bericht sichtbar gemacht. Je nach Prozess können DGUV-Regeln wie die DGUV Regel 109-002 (Arbeitsplatzlüftung) oder die DGUV Regel 113-014 (Maschinelle Hohlglasherstellung) eine Rolle spielen.
Der Kern ist Struktur: Tätigkeiten/Arbeitsplätze standardisieren, Gefährdungen kategorisieren, Bewertungsskalen festlegen, Maßnahmen mit Verantwortlichen und Terminen versehen und einen Wirksamkeits-Check definieren. Danach legst du Indikatoren fest (z. B. offene Maßnahmen, überfällige Prüfungen, Schwerpunkte je Werk) und integrierst sie in ein Power BI Dashboard.
Für eine externe Einordnung nutzen viele Unternehmen Veröffentlichungen aus Deutschland, z. B. amtliche Statistik-Quellen (je nach Standort auch Statistik NRW) oder Branchenreports. Für internes Reporting sind deine Systeme entscheidend: ERP/Finance (Umsatz/Entgelte), Produktionsdaten, QS, Instandhaltung und HSE-Dokumentation. Wichtig ist, die Definitionen sauber zu dokumentieren, damit du langfristig konsistent bist.