ESG Reporting: Pflichten, Standards und KPIs verständlich erklärt

Du bekommst einen klaren Überblick, was dahintersteckt, was für Unternehmens-Teams in der EU gilt und wie du von Daten bis zur Offenlegung kommst.

  • CSRD & ESRS sauber einordnen
  • Typische Kennzahlen und Datenquellen
  • Materialitätsanalyse und Rollen klären
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Mehr als 95+ Firmen vertrauen inzwischen auf unsere Microsoft Data & AI Expertise

Viele Nachhaltigkeitsberichte scheitern nicht am Willen – sondern an Daten

Die Berichterstattung wirkt auf dem Papier klar. In der Praxis kommen Umwelt-, soziale und Steuerungsdaten aus vielen Ecken: Excel, ERP, Energiemanagement, HR, Einkauf, Lieferanten.

Ohne eindeutige Verantwortlichkeiten, Qualitätschecks und einen sauberen Prozess entstehen schnell Lücken, Nachfragen der Prüfer (Assurance) – und Zeitdruck rund um Fristen und Übergänge.

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ESG: Datenquellen, Standards und Steuerung im Überblick

Warum ESG Reporting jetzt Chefsache ist

Investoren, Banken, Kunden und Regulatorik erwarten Transparenz zu Nachhaltigkeit, Risiken und Unternehmensführung – und in der EU wird das zunehmend verpflichtend.

01

Pflichten erfüllen, ohne Hektik

Neue Vorgaben erhöhen den Druck auf Nachhaltigkeits-Reporting. Wer spät startet, zahlt mit Nacharbeit und unklaren Zahlen.

02

Unternehmenssteuerung statt reiner Dokumentation

Gute Kennzahlen sind nicht nur fürs PDF da. Sie zeigen Energieverbrauch, Emissionen, Abfallerzeugung oder soziale Faktoren als steuerbare KPIs.

03

Vertrauen durch konsistente Daten & klare Verantwortlichkeiten

Eine Offenlegung steht und fällt mit Datenmanagement, Validierung und klaren Rollen & Freigaben. Damit wird die Berichterstattung nachvollziehbar – intern wie extern.

Ehrliche Partnerschaften führen zu erfolgreichen Datenprojekten.

Seit Jahren realisieren wir skalierbare Lösungen mit Microsoft Power BI, Fabric und Copilot.

23
Microsoft
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Kunden-
zufriedenheit

Für wen lohnt sich das besonders?

Für Unternehmen, die in der EU tätig sind und absehbar unter die Berichtspflichten fallen – oder für Firmen, die freiwillig Transparenz schaffen wollen (z. B. für Investoren, Kunden oder Banken).

Und für Teams, die heute schon spüren: Nachhaltigkeits-Reporting ist ein Querschnittsthema – Umwelt, Soziales, Unternehmensführung, Finance, Einkauf und IT müssen zusammenarbeiten.

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ESG: Datenquellen, Standards und Steuerung im Überblick

Was steckt im Paket?

Was das Thema umfasst – als klare Packliste statt Buzzwords.

Bereiche: Environmental, Social, Governance

ESG steht für Environmental, Social und Governance. Typische Bereiche sind Umwelt (z. B. Emissionen, Energieverbrauch, Wasserverbrauch, Abfallerzeugung), Social (z. B. Arbeitssicherheit, Weiterbildung, Diversität) und Governance/Unternehmensführung (z. B. Compliance, Richtlinien, Kontrollsysteme) – inklusive environmental social als Blick auf Umwelt- und Sozialthemen im Verbund sowie social governance als Zusammenspiel von sozialen Themen und Verantwortlichkeiten.

Standards & Frameworks: CSRD, ESRS, GRI & Co.

Die CSRD ist die EU-Richtlinie für Corporate Sustainability; die ESRS geben die konkreten Anforderungen vor. GRI ist ein verbreiteter Standard für Nachhaltigkeitsberichte; SASB und TCFD sind international etablierte Rahmenwerke, teils in Richtung ISSB weiterentwickelt. In vielen Projekten ist außerdem die reporting directive als Begriff wichtig, wenn interne Richtlinien, Prozesse und Verantwortlichkeiten sauber dokumentiert werden.

Pflichten vs. freiwillig – plus Fristen/Übergänge

Nicht jedes Unternehmen ist sofort verpflichtet. Entscheidend ist, ob und wann du unter die EU-Vorgaben fällst und welche Übergangsregelungen gelten. Auch wenn du (noch) nicht verpflichtend offenlegst: Freiwillige Elemente können in Lieferketten, Finanzierung oder Ausschreibungen faktisch erwartet werden.

Umsetzung: von Datenerhebung bis Offenlegung

Der Weg zur Veröffentlichung ist ein Prozess: Wesentlichkeitsanalyse (inkl. Stakeholder), KPI-Definition, Datenquellen anbinden, Datenqualität/Prüfung aufsetzen, Verantwortlichkeiten definieren und anschließend die Dokumentation verständlich aufbauen.

Du willst das Thema nicht „irgendwie“, sondern belastbar aufsetzen?

  • Einordnung CSRD & ESRS
  • KPI-Set, Datenquellen und Owner
  • Vorgehen von Daten bis Offenlegung
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Gemeinsam erzielte Ergebnisse.

Zwei Beispiele aus der Praxis, wie Nachhaltigkeits-Reporting handhabbar wird.

Produzierendes Unternehmen: KPIs aus Energie, Einkauf und HR bündeln

2200
Mitarbeiter
780
Mio. €
Jahresumsatz
Fabric
Purview
Power BI
Eingesetzte Technologien

Ausgangslage

  • Energieverbrauch und Emissionen in Insellösungen
  • Abfallerzeugung nur als Jahresübersicht verfügbar
  • Social-Kennzahlen in HR-Exports ohne Standards
  • Unklare Rollen: wer liefert, wer prüft?

Ergebnis

  • Zentraler Datenhaushalt mit klarer Lineage
  • Qualitätsregeln und Freigabeprozess für KPIs
  • Power BI Dashboard für internes Steering
  • Inhalte für Offenlegung konsistent ableitbar

Handel: EU-Taxonomie, Lieferanteninfos und Reporting beschleunigen

950
Mitarbeiter
420
Mio. €
Jahresumsatz
Fabric
Power BI
Copilot
Eingesetzte Technologien

Ausgangslage

  • Kriterien je Stakeholder unterschiedlich ausgelegt
  • Lieferantendaten teils manuell, teils unvollständig
  • EU-Taxonomie-Anteile schwer nachvollziehbar
  • Monatsendstress für Reporting und Kommunikation

Ergebnis

  • Standardisierte Datenerhebung mit definierten Ownern
  • Einheitliche KPI-Definitionen für Kennzahlen
  • Ad-hoc Analyse via Copilot für Rückfragen
  • Reproduzierbarer Prozess für die Offenlegung

Unser Ansatz: In vier Phasen zum Erfolg

Ein pragmatischer Weg: erst Klarheit, dann Daten, dann Offenlegung – ohne Tool-Bauchladen.

01

Erstgespräch

Wir klären, warum das Thema bei dir relevant ist: Pflicht (EU-Vorgaben) vs. freiwillig, Stakeholder-Anforderungen (z. B. Investoren) und welche Bereiche (Umwelt, Social, Governance) wirklich abgedeckt werden sollen. Ergebnis: Scope, Prioritäten, erste KPI-Liste.

02

Setup

Wir strukturieren Datenquellen und Verantwortlichkeiten: Wo kommen Energieverbrauch, CO2-Emissionen, Wasserverbrauch, Abfallerzeugung, HR- und Steuerungsdaten her? Dazu definieren wir Datenmanagement, Validierungen, Freigaben und Audit-Trails.

03

Training

Wir machen Teams handlungsfähig: KPI-Definitionen, Wesentlichkeitsanalyse, Dokumentation und Logik des Nachhaltigkeits-Reportings. Damit nicht alles an einer Person hängt und die Berichterstattung dauerhaft funktioniert.

04

Skalierung

Wir skalieren von internem Steering zu externer Offenlegung: Dashboards, Inhalte, Versionierung, Rollen & Freigaben und – falls nötig – Vorbereitung auf Prüfung/Assurance. So entsteht ein belastbarer Prozess.

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So wird aus Aufwand ein steuerbarer Prozess

Wenn du das Thema wie eine Daten- und Steuerungsaufgabe behandelst, wird es planbar – und deutlich weniger fehleranfällig.

Vorher
  • Kennzahlen aus Excel, Mails, Einzelabfragen
  • Unklare Kriterien und Definitionen
  • Keine nachvollziehbare Datenherkunft
  • Fristen erzeugen Hektik und Nacharbeit
  • Dokument schwer verständlich für Stakeholder
Nachher
  • Klare KPI-Landkarte für Umwelt, Social, Governance
  • Materialitätsanalyse als roter Faden
  • Datenmanagement mit Checks und Freigaben
  • Power BI als Steuerungs- und Transparenzschicht
  • Offenlegung konsistent und prüfbar
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Wir lassen unsere Kunden für uns sprechen

SANHA GmbH & Co. KG

750
Mitarbeiter
Produktion
Branche
Ausgangssituation:

- Absatz- und Produktionsplanung auf Basis von Erfahrung statt Daten

- Unzureichende Transparenz über Nachfrageentwicklung am Markt führte zu Planungsunsicherheit

Ergebnis:

- KI-basierte Absatzprognosen als Grundlage für die Produktionssteuerung

- Effiziente Ressourcennutzung und frühzeitig erkennbare Nachfrageentwicklung

GBG Unternehmensgruppe

1.400
Mitarbeiter
Immobilien
Branche
Ausgangssituation:

- Fragmentierte BI-Landschaft mit Tools wie Snowflake und Tableau

- Strategischer Wunsch nach Microsoft-Integration zur Vereinheitlichung

Ergebnis:

- Integration in das Microsoft-Ökosystem reduziert Systembrüche und vereinfacht die Datenarchitektur

- Unternehmensweite Migration von Tableau und Snowflake zu Power BI und Fabric

EW GROUP GmbH

19.000
Mitarbeiter
Life-Science
Branche
Ausgangssituation:

- Daten aus zahlreichen internationalen Tochtergesellschaften waren verteilt und schwer vergleichbar

- Management hatte keinen konsolidierten Überblick über zentrale KPIs der einzelnen Gesellschaften.

Ergebnis:

- Zentrale Daten- und Reportingplattform schafft Transparenz über Kennzahlen aller Gesellschaften.

- Fundierte Managemententscheidungen auf Basis konsolidierter Daten statt isolierter Einzelreports.

Investition in belastbare Steuerung und Transparenz

Der Preis hängt davon ab, wie viele Datenquellen, KPIs und Organisationseinheiten ihr wirklich abdecken wollt.

Starter
ab 9.500 €
Klarheit, Scope, KPI-Startpaket
  • Einordnung EU-Vorgaben & Stakeholder-Anforderungen
  • Erste KPI-Liste inkl. Definitionen
  • Datenquellen-Check und Verantwortlichkeiten
  • Roadmap für Umsetzung und Offenlegung
Business
ab 24.500 €
Datenprozess + Dashboard
  • Wesentlichkeitsanalyse-Workshop-Setup
  • Datenmodell und Validierungsregeln
  • Power BI Dashboard für Kennzahlen
  • Rollen, Freigaben, Dokumentation
ENTERPRISE
ab 49.500 €
Skalierung, Freigaben, Offenlegung
  • Mehrere Bereiche/Entities konsolidieren
  • Fabric-Datenplattform für Unternehmensdaten
  • Prüfpfade, Versionierung, Audit-Trails
  • Enablement für Dauerbetrieb im Unternehmen
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Einführung

Du willst das Thema nicht „irgendwie“, sondern belastbar aufsetzen?

  • Einordnung CSRD & ESRS
  • KPI-Set, Datenquellen und Owner
  • Vorgehen von Daten bis Offenlegung
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Häufige Fragen

Was ist ESG Reporting – und was gehört inhaltlich dazu?

ESG Reporting ist die strukturierte Berichterstattung über Nachhaltigkeit in den Bereichen Umwelt (Environmental), Soziales (Social) und Unternehmensführung (Governance). Typisch sind Kennzahlen zu Energieverbrauch, Emissionen/THG-Emissionen, Wasserverbrauch, Abfallerzeugung, Arbeitssicherheit sowie Themen wie Richtlinien, Compliance und Kontrollprozesse. Ziel ist Transparenz für interne Unternehmenssteuerung und externe Stakeholder wie Investoren; environmental social und social governance beschreiben dabei, wie Umwelt- und Sozialthemen über Rollen, Verantwortlichkeiten und Kontrollen verankert werden.

Welche Standards sind wichtig: CSRD, ESRS, GRI, SASB, TCFD, ISSB?

In der EU ist die CSRD die zentrale Richtlinie, die den Rahmen für Corporate Sustainability Reporting setzt. Die konkreten Anforderungen werden durch ESRS definiert. GRI ist ein weltweit genutzter Standard für Nachhaltigkeits-Reporting; SASB und TCFD sind weitere Frameworks, international spielt auch ISSB eine Rolle. Zusätzlich hilft es, intern eine reporting directive festzuhalten, damit Definitionen, Verantwortlichkeiten und Freigaben einheitlich bleiben.

Was bedeutet Wesentlichkeitsanalyse (doppelte Wesentlichkeit) im Bericht?

Die Wesentlichkeitsanalyse entscheidet, welche Themen und Faktoren du offenlegen musst und welche du freiwillig aufnehmen willst. Bei doppelter Wesentlichkeit schaust du auf zwei Perspektiven: Welche Auswirkungen hat euer Unternehmen auf Umwelt und Gesellschaft – und welche Risiken/Chancen entstehen durch Nachhaltigkeit für euer Unternehmen (z. B. Regulierung, Energiepreise, Lieferkette). Stakeholder-Engagement gehört dazu, damit das nicht am Bedarf vorbeigeht.

Was sind typische Fallstricke – und wie vermeidest du sie?

Die häufigsten Fallen sind: unklare KPI-Definitionen (jeder rechnet anders), fehlende Datenqualität, keine Verantwortlichkeiten und ein zu später Start wegen Fristen. Best Practices sind: klare Rollen (Owner, Prüfer, Freigabe), dokumentierte Datenherkunft, Plausibilitätschecks und ein schrittweiser Aufbau. Wenn du Software einsetzt, muss sie in euer Datenmanagement passen – sonst entsteht nur ein weiteres Datensilo.