Controlling im Krankenhaus: Aufgaben, KPIs, Einführung

Hier bekommst du einen praxisnahen Überblick über Steuerung und Reporting im Krankenhaus – von DRG bis zur Einführung eines Controlling-Systems in der Klinik.

  • DRG, Budget, Kosten, Erlöse im Blick
  • Kennzahlen-Set fürs Klinikmanagement aufbauen
  • Systeme, Daten, Governance sauber organisieren
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Warum Steuerung und Reporting oft zäh werden

In vielen Kliniken entsteht Controlling aus Excel-Silos, manuellen Abstimmungen und „Zahlen-Diskussionen“ statt klarer Steuerung.

Der Effekt: Management-Entscheidungen kommen zu spät, Risiken bleiben zu lange unsichtbar – und DRG, Budgetierung und Kostenrechnung laufen nebeneinander statt zusammen.

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Controllerin in einer Klinik prüft Kennzahlen und DRG-Auswertungen

Was Controlling im Krankenhaus bedeutet – und wofür es da ist

Es ist die Steuerungsfunktion zwischen Klinikmanagement, Medizincontrolling und Verwaltung: Es macht Leistung, Kosten, Erlöse und Risiken transparent – mit klaren Kennzahlen und Regeln.

01

Ziele: Steuern statt nur berichten

Du schaffst eine gemeinsame Wahrheit für das Management: Plan-Ist, Forecast, Abweichungen und Maßnahmen – damit Entscheidungen nicht auf Bauchgefühl basieren.

02

Instrumente: Von DRG bis PEST-Analyse

Typische Instrumente sind Budgetierung, Deckungsbeitragsrechnung, Kostenarten- und Kostenstellenrechnung, Benchmarking, Szenarioanalyse und PEST-Analyse – passend zum Rahmen eurer Einrichtung.

03

Governance: Zahlen brauchen Regeln

Ohne klare Definitionen (z. B. KPI-Logik, Datenquellen, Freigaben) kippt Controlling in Diskussionen. Governance verhindert Wildwuchs und erhöht Vertrauen.

Ehrliche Partnerschaften führen zu erfolgreichen Datenprojekten.

Seit Jahren realisieren wir skalierbare Lösungen mit Microsoft Power BI, Fabric und Copilot.

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Für wen lohnt sich ein starkes Controlling im Krankenhaus?

Für Kliniken und Gesundheitseinrichtungen, die ihre wirtschaftliche Steuerung professionalisieren wollen – vom Monatsabschluss bis zur strategischen Entwicklung.

Besonders, wenn DRG-Management, Budgetierung und Kostenrechnung zwar existieren, aber Systeme einrichtungsweit nicht zusammenspielen und Kennzahlen nicht einheitlich sind.

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Controllerin in einer Klinik prüft Kennzahlen und DRG-Auswertungen

Was steckt im Paket?

Kernaufgaben im Controlling – als Checkliste für deinen Aufbau

Budgetierung & Forecast

Planung, Plan-Ist-Vergleich und rollierende Forecasts. Wichtig: einheitliche Ziele und saubere Verantwortlichkeiten je Einrichtung / Bereich.

DRG- & Erlössteuerung

Zusammenspiel aus Medizincontrolling, Diagnosis Related Groups (DRG) und Erlössteuerung. Fokus: Leistungsentwicklung, Mix-Effekte, Kodierqualität und Erlösrisiken.

Kostenrechnung & DB-Logik

Kostenarten- und Kostenstellenrechnung als Basis, ergänzt um Deckungsbeitragsrechnung für Produktsichten (z. B. Fachabteilungen, Leistungsgruppen, Stationen).

Kennzahlen, Reports, BSC

Ein KPI-Set (Key Performance Indicators (KPI)) für operative und strategische Steuerung – optional strukturiert über eine Balanced Scorecard (BSC).

Du willst Ordnung in euer Klinik-Reporting bringen?

  • Klarer KPI-Katalog statt Kennzahlen-Wildwuchs
  • DRG, Kosten, Erlöse in einem Bild
  • Vorgehen, das IT und Finance mitnimmt
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Gemeinsam erzielte Ergebnisse.

Zwei Beispiele aus der Praxis (typische Klinik-Situationen, wie sie oft auftreten)

Maximalversorger: DRG-Transparenz für Klinikmanagement

Mitarbeiter
3200
Jahresumsatz
780
Mio. €
Eingesetzte Technologien
Power BI
Fabric
Purview

Ausgangslage

  • DRG-Auswertungen in getrennten Dateien je Fachbereich
  • Unklare KPI-Definitionen, unterschiedliche Zahlen im Management
  • RIS und KIS liefern Daten ohne einheitliche Governance
  • Hoher Aufwand für Monatsbericht, wenig Drilldown

Ergebnis

  • Einheitliches KPI-Set inkl. Erlös- und Kostenkennzahlen
  • DRG- und Leistungsentwicklung transparent je Bereich
  • Governance mit Datenkatalog und Verantwortlichkeiten
  • Power BI-Dashboards mit nachvollziehbarer Datenherkunft

Klinikverbund: Budgetierung & Kostenstellenrechnung stabilisiert

Mitarbeiter
1400
Jahresumsatz
260
Mio. €
Eingesetzte Technologien
Power BI
Fabric

Ausgangslage

  • Budgetierung verteilt über mehrere Systeme einrichtungsweit
  • Kostenarten- und Kostenstellenrechnung nicht durchgängig harmonisiert
  • Viele manuelle Abstimmungen zwischen Teams und Fachbereichen
  • Benchmarks nur punktuell, keine konsistente Steuerung

Ergebnis

  • Standardisierte Kostenstellenlogik und Reporting-Struktur
  • Plan-Ist und Forecast als wiederkehrender Prozess etabliert
  • Benchmarking-Ansätze als Management-Dialog gestartet
  • Ein Berichtswesen, das operative Steuerung unterstützt

Unser Ansatz: In vier Phasen zum Erfolg

So führst du ein Controlling-System im Krankenhaus pragmatisch ein – ohne Big-Bang

01

Erstgespräch

Starte mit einem Überblick: Ziele, Verantwortliche, bestehende Systeme (z. B. RIS, KIS) und die wichtigsten Steuerungsfragen im Klinikmanagement.

02

Setup

Definiere Governance und Begriffswelt: KPI-Definitionen, Datenquellen, Freigaben. Dann baust du die technische Basis (Datenmodell, Datenpipelines, Berechtigungen).

03

Training

Schaffe Wissen im Team: praxisnahes Enablement für Finance und IT (z. B. Crashkurs zu KPI-Logik, DRG-Kontext, Reporting-Standards und Self-Service-Regeln).

04

Skalierung

Skaliere entlang der wichtigsten Aufgaben: erst Management-Dashboard, dann Vertiefungen (Kosten, Erlöse, Leistung), anschließend erweiterte Instrumente wie Szenarioanalyse und SWOT-Analyse.

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Was sich mit sauberer Steuerung verändert

Du bekommst Steuerung, die im Alltag funktioniert – und nicht nur einen weiteren Bericht.

Vorher
  • Unklare Kennzahlen, viel Abstimmungsaufwand
  • DRG-Reports losgelöst von Kostenrechnung
  • Monatsabschluss als manuelle Fleißarbeit
  • Risiken spät sichtbar, Maßnahmen schwer messbar
  • Systeme einrichtungsweit nicht verbunden
Nachher
  • Einheitliche KPI-Definitionen und Verantwortlichkeiten
  • DRG, Erlöse und Kosten in einem Steuerungsbild
  • Wiederholbare Prozesse für Budgetierung und Forecast
  • Transparente Wirkung von Maßnahmen und Benchmarks
  • Governance für Daten, Berichte und Zugriffe
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Wir lassen unsere Kunden für uns sprechen

SANHA GmbH & Co. KG

750
Mitarbeiter
Produktion
Branche
Ausgangssituation:

- Absatz- und Produktionsplanung auf Basis von Erfahrung statt Daten

- Unzureichende Transparenz über Nachfrageentwicklung am Markt führte zu Planungsunsicherheit

Ergebnis:

- KI-basierte Absatzprognosen als Grundlage für die Produktionssteuerung

- Effiziente Ressourcennutzung und frühzeitig erkennbare Nachfrageentwicklung

GBG Unternehmensgruppe

1.400
Mitarbeiter
Immobilien
Branche
Ausgangssituation:

- Fragmentierte BI-Landschaft mit Tools wie Snowflake und Tableau

- Strategischer Wunsch nach Microsoft-Integration zur Vereinheitlichung

Ergebnis:

- Integration in das Microsoft-Ökosystem reduziert Systembrüche und vereinfacht die Datenarchitektur

- Unternehmensweite Migration von Tableau und Snowflake zu Power BI und Fabric

EW GROUP GmbH

19.000
Mitarbeiter
Life-Science
Branche
Ausgangssituation:

- Daten aus zahlreichen internationalen Tochtergesellschaften waren verteilt und schwer vergleichbar

- Management hatte keinen konsolidierten Überblick über zentrale KPIs der einzelnen Gesellschaften.

Ergebnis:

- Zentrale Daten- und Reportingplattform schafft Transparenz über Kennzahlen aller Gesellschaften.

- Fundierte Managemententscheidungen auf Basis konsolidierter Daten statt isolierter Einzelreports.

Preise: Einstieg in Reporting & Steuerung mit Microsoft

Der Umfang hängt davon ab, wie viele Quellen, KPIs und Bereiche du anbinden willst.

Starter
ab 9.900 €
KPI-Workshop plus erster Überblick
  • 30–60 Min. Ziel- und System-Check
  • KPI-Katalog (Entwurf) für die Klinik
  • Priorisierte Use Cases fürs Management
  • Roadmap mit nächsten Schritten
Business
ab 24.900 €
Erstes Power BI Steering-Dashboard
  • Modell für Kern-Kennzahlen und Aufgaben
  • Power BI Dashboard fürs Klinikmanagement
  • Governance light: Definitionen & Freigaben
  • Enablement-Session für Finance-Teams
ENTERPRISE
ab 59.900 €
Plattform + Governance für Skalierung
  • Microsoft Fabric Datenplattform-Basis
  • Mehrere Bereiche, DRG & Kosten integriert
  • Purview-Grundsetup für Katalog & Lineage
  • Betriebs- und Rollenmodell für Teams
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Du willst Ordnung in euer Klinik-Reporting bringen?

  • Klarer KPI-Katalog statt Kennzahlen-Wildwuchs
  • DRG, Kosten, Erlöse in einem Bild
  • Vorgehen, das IT und Finance mitnimmt
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Häufige Fragen

Was kostet Controlling im Krankenhaus – und was ist damit gemeint?

Es ist keine einzelne Software, sondern ein Zusammenspiel aus Aufgaben, Prozessen, Kennzahlen und Systemen. Kosten entstehen typischerweise durch (1) Aufbau/Weiterentwicklung der Reporting- und Datenbasis, (2) Governance und (3) Enablement. Entscheidend ist der Scope: Wie viele Quellen, Standorte und KPIs du wirklich brauchst.

Welche KPIs sollten zuerst stehen?

Starte mit wenigen, klaren Key Performance Indicators (KPI), die Steuerung ermöglichen: Leistung (z. B. Fälle/CMI-nahe Logik je nach Datenlage), Erlöse/DRG-Entwicklung, Kosten (Kostenarten- und Kostenstellenrechnung), Ergebnis-/DB-Sichten sowie Liquidität/Finanzierung. Wichtig: einheitliche Definitionen und Datenherkunft, sonst diskutiert ihr Zahlen statt Entscheidungen.

Welche Systeme sind in Kliniken typisch – und wie spielt das zusammen?

Je nach Einrichtung sind KIS, RIS, PACS sowie Finanz- und HR-Systeme beteiligt. Für die Steuerung solltest du früh klären, welche Daten technisch verfügbar sind, wer Owner ist, und welche Vorgaben (Datenschutz, Berechtigungen) gelten. Dann lässt sich die Integration Schritt für Schritt aufbauen.

Wie lange dauert die Einführung eines Controlling-Systems in der Klinik?

Das hängt vom Reifegrad ab: Sind Kennzahlen definiert, Daten verfügbar und Verantwortlichkeiten geklärt? Ein erster steuerungsfähiger Management-Überblick ist oft schneller möglich als eine voll integrierte Lösung über alle Bereiche. Plane iterativ: erst die wichtigsten Steuerungsfragen, dann Ausbau um Instrumente wie Benchmarking, Szenarioanalyse, PEST-Analyse oder Balanced Scorecard (BSC).