Was ist Fabric MCP? Einfache Erklärung für Anfänger in Microsoft Fabric
Du lernst, wie du mit Fabric MCP KI-Assistenten zur Automatisierung deiner täglichen Entwicklungsarbeit in Microsoft Fabric einsetzt.
Fabric MCP klingt nach einer komplexen IT-Abkürzung – und technisch gesehen ist es das auch. Aber dahinter steckt eigentlich eine großartig einfache Idee: Du kannst KI-Assistenten nutzen, um Deine tägliche Arbeit in Microsoft Fabric zu automatisieren und zu beschleunigen. Statt selbst Code zu schreiben oder Pipelines manuell zu konfigurieren, beschreibst du einfach, was du brauchst – und die KI generiert produktionsreife Lösungen für dich. In diesem Artikel zeigen wir dir, was Fabric MCP ist, warum es für BI-Entwickler Game-Changer-Potential hat, und wie du erste Schritte damit machst.
Fabric MCP einfach erklärt: Deine KI-unterstützte Entwicklungsumgebung
MCP steht für „Model Context Protocol" – im Grunde ein Protokoll, das KI-Modellen (wie GPT oder Claude) hilft, mit externen Systemen zu kommunizieren. Im Kontext von Fabric bedeutet das: Du kannst deinen KI-Assistenten direkt mit allen wichtigen Fabric-APIs und Item-Definitionen verbinden, ohne dass dieser dabei dein Live-Environment gefährdet.
Statt dass die KI rumraten muss, wie man eine Lakehouse erstellt oder eine Pipeline konfiguriert, kennt sie exakt die richtigen APIs, die genaue Struktur von Semantic Models und Best Practices für Skalierbarkeit und Sicherheit. Das Ergebnis: Die KI generiert Code, der von Anfang an funktioniert – und du behältst die volle Kontrolle darüber, wann und wie dieser Code ausgeführt wird.
Der praktische Nutzen für dich als BI-Entwickler
Weniger Boilerplate, mehr Fokus auf Logik. Fabric MCP kümmert sich um die Routine: Authentication, Pagination, Error Handling – alles läuft durch die KI-unterstützte Codegenerierung. Du sparst Stunden bei repetitiven Aufgaben und konzentrierst dich auf die Business-Logik, die echten Wert schafft.
Schnellerer Onboarding für neue Projekte. Neue Entwickler müssen nicht jede API-Dokumentation auswendig lernen. Sie können KI-gestützt sofort produktiv werden – mit Codevorschlägen, die schon den Best Practices entsprechen. Das reduziert Lernkurve und Fehlerquellen deutlich.
Konsistente Architektur im Team. Weil Fabric MCP Best Practices bereits eingebaut hat, produzieren alle Entwickler Code, der demselben Standard folgt. Das macht Maintenance, Code Reviews und Teamkollaborationen leichter – auch bei verteilten Teams.
Automatisierung von komplexen Workflows. Du kannst KI-Agenten beispielsweise ein Medallion-Architektur-Setup übernehmen lassen: Bronze-Layer für Raw Data, Silver-Layer für bereinigte Daten, Gold-Layer für Business-ready Datasets. Die KI orchestriert das, und du überprüfst und genehmigst die Schritte. Zeit, die sonst für manuelle Konfiguration draufgeht, gewinnt du zurück.
Wie du Fabric MCP nutzt – ohne Setup-Albtraum
Das Beste: Fabric MCP läuft lokal auf deinem Rechner. Das heißt, die KI hat Zugriff auf alle notwendigen Informationen (APIs, Schemas, Dokumentation), ohne dass sie sich direkt in dein Fabric-Tenant einloggen muss. Du siehst den generierten Code, überprüfst ihn, und nur wenn du Okay sagst, läuft er.
Konkret funktioniert das so: Du verbindest Fabric MCP mit deinem KI-Tool (zum Beispiel GitHub Copilot, Claude Desktop oder einem anderen KI-Client), startest dein Projekt und fragst einfach: „Erstelle mir eine Pipeline, die täglich Daten aus meiner Lakehouse lädt und in ein Semantic Model transformiert."
Die KI schaut in ihre Fabric-Wissensbasis (eben das MCP), generiert den Code inklusive Authentication und Fehlerbehandlung, und du erhältst eine sofort funktionsfähige Lösung – nicht nur einen halbgaren Entwurf, sondern produktionsreife Qualität.
Erste Schritte und was du wissen solltest
Microsoft stellt die Fabric MCP als Visual Studio Code Extension bereit – eine einfache Installation, und du kannst loslegen. Nutze zunächst die offizielle Microsoft-Version, bevor du dich auf Community-Projekte einlässt. Fabric MCP ist aktuell noch in Preview, wird aber kontinuierlich erweitert. Auch für Real-Time Intelligence (RTI) gibt es inzwischen MCP-Support, sodass du auch mit Streaming-Daten KI-gestützte Abfragen und Analysen automatisieren kannst.
Ein wichtiger Punkt: MCP ist erst am Anfang seiner Entwicklung. Das bedeutet Chancen, aber auch, dass du deine Governance und Security-Prozesse überdenken solltest. Welche Operationen darf deine KI ausführen? Welche willst du immer manuell bestätigen? Diese Fragen solltest du vorab mit deinem Security- und Architecture-Team klären.
Fazit: KI-unterstützte Entwicklung ohne Risiko
Fabric MCP bringt dir die Effizienz von AI-assistierten Development ohne die Gefahr, dass unkontrolliert Code in deinem Tenant läuft. Du sparst Entwicklungszeit, erhöhst Code-Qualität und machst dein Team schneller produktiv – alles bei voller Kontrolle über jeden Schritt.
Du möchtest Fabric MCP in deinem Umfeld ausprobieren, weißt aber nicht, wie du es in bestehende Governance und Entwicklungsprozesse integrierst? Gerne helfen wir dir bei einem Workshop oder Proof-of-Concept, um die richtige Strategie für dein Unternehmen zu finden. Kontaktiere uns für ein unverbindliches Gespräch – wir zeigen dir, wie du mit Fabric MCP erste Quick-Wins erreichst.


