Was ist ein Datenkatalog mit Microsoft Purview? Einfache Einführung für Einsteiger
Du lernst, wie ein Datenkatalog mit Microsoft Purview deine Datenfindung vereinfacht und Data Governance effizienter gestaltet.
Ein Datenkatalog mit Microsoft Purview ist eine zentrale Metadaten-Sammlung, die Datenquellen aus On-Premises, Cloud und SaaS-Umgebungen automatisch scannt, klassifiziert und katalogisiert, um Datenfindung zu erleichtern. Er ist kein Datenlager, sondern ein Index, der Herkunft, Qualität und Zugriffsregeln beschreibt, ohne die Daten selbst zu verschieben oder zu speichern.
Als Verantwortlicher für Data Governance siehst du täglich, wie Teams stundenlang nach vertrauenswürdigen Daten suchen, statt sie zu nutzen. In Zeiten wachsender Datenmengen und regulatorischer Anforderungen wird ein Datenkatalog mit Microsoft Purview essenziell, um deinen gesamten Datenbestand überschaubar zu machen und Governance-Ziele wie Compliance und Qualitätssicherung zu erreichen.
Wir in unseren Projekten beobachten, dass Unternehmen ohne Katalog Risiken wie Duplikate oder unkontrollierten Zugriff eingehen. Purview löst das, indem es Daten sichtbar und nutzbar macht – für dich als Governance-Experte der Schlüssel zu effizienter Steuerung.
Grundlagen des Datenkatalogs in Microsoft Purview
Der Unified Catalog in Purview erstellt eine Karte deines Datenbestands durch Scannen von Quellen wie Azure Data Lake, SQL-Server oder Power BI. Metadaten wie Tabellennamen, Spaltenbeschreibungen und Datenherkunft werden automatisch erfasst. Der Nutzen: Deine Teams finden schnell, was sie brauchen, z. B. eine "Kunden-ID" über alle Systeme hinweg, ohne manuelle Suche.
Typische Herausforderungen in der Data Governance
Ohne Katalog verlierst du Zeit mit unklarer Datenqualität oder fehlender Herkunft – Analysten bauen Modelle auf fragwürdigen Daten, Compliance-Checks scheitern. In der Praxis sehen wir, dass 80 % der Governance-Projekte an schlechter Datenfindung scheitern, weil Daten "versteckt" sind.
Lösungsansätze und Best Practices
Starte mit der Registrierung deiner Quellen in der Purview Data Map. Nutze Governancedomains, um Daten thematisch zu gruppieren, z. B. "Finanzen" oder "Marketing". Füge Datenprodukte hinzu: Pakete aus Tabellen und Berichten für einen Use Case. Best Practice: Definiere kritische Datenelemente wie "Umsatz" einmalig, um Qualitätsregeln anzuhängen – so greifen Nutzer direkt auf goldene Daten zu.
In einem Projekt half das einem Kunden: Ein Data Product mit kuratierten Verkaufsdaten ermöglichte Controllern, in Power BI sofort Dashboards zu bauen, statt Wochen zu recherchieren.
Praktische Schritte zur Einführung
- Verbinde Quellen in Purview und starte Scans.
- Erstelle Domänen und Datenprodukte im Unified Catalog.
- Füge Lineage und Klassifizierungen hinzu für Vertrauen.
- Teile via Suche – Nutzer filtern nach Keywords oder OKRs.
Wann externe Unterstützung sinnvoll wird
Selbst bei kleinen Beständen wird es komplex, wenn mehrere Quellen integriert oder Richtlinien skaliert werden müssen. Ohne Expertise riskierst du unvollständige Scans oder fehlende Adoption. Wir unterstützen dich mit Workshops, um deinen Katalog schnell live zu bringen, Proof-of-Concepts für Datenprodukte oder Governance-Setup. Kontaktiere uns – auch für erste Schritte lohnt professionelle Begleitung, damit du Governance-Ziele erreichst, ohne interne Ressourcen zu binden.
Zusammengefasst: Ein Datenkatalog mit Microsoft Purview vereinfacht Datenfindung, steigert Vertrauen und beschleunigt Analysen. Setze ihn ein, um deinen Datenbestand zu governen.


