Was ist ein Fabric Warehouse? Erste Schritte für Anfänger in Microsoft Fabric
Nach diesem Blog verstehst du Fabric Warehouse und machst als BI-Leiter erste Schritte in Microsoft Fabric.
Fabric Warehouse ist eine zentrale Komponente von Microsoft Fabric, die als skalierbares Cloud-Data-Warehouse dient und Daten im offenen Delta-Lake-Format in OneLake speichert. Es trennt Compute von Storage für unabhängige Skalierung und unterstützt T-SQL-Abfragen mit voller ACID-Transaktionssicherheit, ist jedoch kein traditionelles On-Premise-EDW, sondern ein Lake-Warehouse, das keine manuellen Cluster-Verwaltungen erfordert und sich nahtlos in Fabric-Workloads integriert.
Als BI-Leiter kennst du den Druck: Deine Teams brauchen schnelle, zuverlässige Daten für Power BI-Berichte, aber verteilte Silos und ETL-Hürden bremsen den Fortschritt. Fabric Warehouse löst das, indem es Daten zentral in OneLake bereitstellt – ohne Kopien oder Duplikate. So greifen Analysten direkt auf bereinigte Gold-Daten zu, bauen in Power BI oder Excel los und sparen Wochen an Vorbereitungszeit.
In unseren Projekten sehen wir, wie BI-Teams durch Microsoft Fabric von isolierten Tools zu einem einheitlichen Workspace wechseln. Das reduziert Abhängigkeiten von IT und ermöglicht Self-Service für Controller, die Umsatzanalysen brauchen, ohne Wartezeiten.
Grundlagen von Fabric Warehouse
Fabric Warehouse basiert auf OneLake, dem gemeinsamen Speicher für alle Fabric-Komponenten. Dein Vorteil: Daten bleiben am Ursprungsort, Compute skaliert pauslos. Mit T-SQL erstellst du Tabellen, Views und Prozeduren – wie in SQL Server, aber cloud-optimiert. Nicht-IT-Nutzer laden Daten per Pipeline oder Drag-and-Drop, ohne Code.
Typische Herausforderungen für BI-Leiter
Du kämpfst mit langsamen Queries bei wachsenden Datenmengen, Datenqualitätsproblemen aus Quellen und Koordinationsaufwand zwischen Teams. Traditionelle Warehouses zwingen zu manueller Skalierung und Kopien, was Kosten explodieren lässt. In Fabric fehlen oft erste Orientierungspunkte, wie man von Lakehouse zu Warehouse wechselt.
Erste Schritte: Praktische Einführung
Starte im Fabric-Portal: Erstelle einen Workspace, dann ein Warehouse-Item. Lade Daten via Pipeline aus Quellen wie Excel oder SQL-Server – per Copy Into oder Dataflow. Beispiel: In einem Projekt integrierten wir Verkaufsdaten; Analysten queryten sofort mit T-SQL für Fact/Dimension-Modelle. Erstelle ein DirectLake-Semantikmodell für Power BI: Kein Import, direkte Analyse von Gold-Daten.
Nutze Features wie Zeitreise (Datenstände abrufen) oder Klonen von Tabellen – ideal, um Testumgebungen ohne Risiko aufzubauen. Dein Team spart Stunden, da Queries warehouseübergreifend laufen.
Beispiel aus der Praxis
In vielen Projekten sehen wir BI-Leiter, die ein Fabric Warehouse für monatliche KPI-Dashboards einrichten. Ein Controller lädt Rohdaten aus ERP, transformiert per Prozedur zu Umsatz pro Region – fertig in Minuten. Power BI verbindet sich direkt, zeigt Echtzeit-Insights. Ergebnis: Entscheidungen basieren auf frischen Daten, nicht Excel-Exports.
Wann externe Unterstützung sinnvoll wird
Selbst bei kleinen Setups wird es komplex, wenn Daten aus mehreren Quellen kommen, Governance-Regeln greifen oder Modelle optimiert werden müssen. Ohne Expertise riskierst du inkonsistente Datenqualität, Leistungsengpässe oder Sicherheitslücken, die Berichte unzuverlässig machen. Wir unterstützen dich mit Workshops, Proof-of-Concepts oder vollständiger Implementierung – kontaktiere uns für deine ersten Schritte in Fabric Warehouse.
Fazit: Fabric Warehouse vereint SQL-Power mit Lake-Flexibilität, beschleunigt Analysen und democratisiert Daten für dein Team. Starte klein, skalier groß – der Einstieg lohnt sich sofort.


