Microsoft Fabric Maturity Model: Von Anfänger zu Enterprise-Expertise
Du lernst, wie du Microsoft Fabric strategisch in 5 Reifegradufen skalierst und dein Team zur Enterprise-Expertise führst.
Als IT-Leiter stehst du vor der Herausforderung, Microsoft Fabric nicht nur einzuführen, sondern es strategisch zu skalieren, damit dein Team und die Fachabteilungen maximale Wertschöpfung erzielen. Das Fabric Maturity Model oder Fabric Reifegrad gibt dir einen klaren Fahrplan, um von ersten Experimenten zu einer enterprise-weiten Datenplattform zu gelangen. Gerade jetzt, wo Fabric mit OneLake als zentralem Speicher saubere, vertraute Daten für alle bereitstellt, ist der Einstieg ideal – auch nicht-technische Nutzer bauen direkt in Power BI oder Excel auf Gold-Daten auf, ohne IT-Hilfe.
Wir sehen in Projekten, dass Unternehmen ohne Reifegradmodell oft in Silos stecken bleiben und Potenziale wie Echtzeit-Analysen verpassen. Mit dem Fabric Reifegrad bewertest du deinen aktuellen Stand und priorisierst Investitionen gezielt, um in 12–18 Monaten messbare Erfolge zu erzielen.
Die fünf Stufen des Fabric Maturity Models
Das Modell basiert auf bewährten Frameworks wie dem Capability Maturity Model und gliedert sich in fünf Stufen: Initial, Repeatable, Defined, Capable und Efficient. Auf Stufe 1 (Initial) testest du Fabric mit PoCs – z. B. verbindest du 2–3 Datenquellen und erstellst erste Reports für 10–20 User. Dein Team lernt OneLake kennen, wo Rohdaten automatisch in nutzbare Tabellen verwandelt werden, sodass Controller direkt Analysen starten können.
Ab Stufe 3 (Defined) standardisierst du Prozesse: Workspaces werden zentral verwaltet, Governance sorgt für sichere Datenfreigabe. Hier zahlt sich aus, dass dein Team ein Center of Excellence (CoE) aufbaut – ein kleines Expertenteam, das Best Practices teilt und Rotationen nutzt, damit Fachabteilungen schnell selbstständig werden.
Typische Herausforderungen bei der Fabric Einführung
Viele IT-Leiter unterschätzen, dass Fabric-Einführung nicht nur Technik ist, sondern Change Management erfordert. Häufige Stolpersteine: Fehlende Schulungen für Content Creator, unklare Rollen oder ungenutzte Features wie Data Activator, das bei Anomalien automatisch Alarme triggert. Ohne Reifegradmessung landen Projekte in der „Repeatable“-Stufe fest, wo Teams isolierte Lösungen bauen, statt enterprise-weit zu skalieren – und du verlierst Zeit mit Support-Anfragen.
Best Practices für deinen Reifegradsprung
Starte mit einer Current-State-Analyse: Bewerte Workspaces, Datenflüsse und User-Adoption pro Einheit. Priorisiere Stufe 3–4, wo Daten lebenslang gemanagt werden: Nutze Microsoft Purview für Governance, automatisiere Pipelines mit Data Factory und trainiere via Lunch-and-Learns. In unseren Projekten sehen wir, dass ein CoE mit Rotationsprogramm die Selbstständigkeit von Teams um 50–75 % steigert – Berichtsersteller bauen Modelle, ohne dein Team zu belasten.
Beispiel: Ein Produktionsunternehmen stieg von Stufe 2 auf 4, indem es OneLake nutzte, um Sensordaten zentral verfügbar zu machen. Plötzlich analysierten Werker in Excel Abweichungen selbst, was Ausfälle um 20 % reduzierte.
Fazit: Dein Weg zur Fabric Expertise
Das Fabric Maturity Model macht deine Fabric Einführung planbar – von Foundation zu Excellence in 18–24 Monaten, mit Quick Wins ab Woche 4. Fokussiere CoE, Schulungen und KPIs wie User-Onboarding-Rate, um Risiken zu minimieren und Wert zu maximieren.
Wir unterstützen dich mit Workshops zur Reifegradbewertung, CoE-Aufbau oder Proof-of-Concepts. Kontaktiere uns für ein unverbindliches Gespräch – lass uns deinen Fabric-Reifegrad gemeinsam boosten.


