DAX-Formeln in Power BI: Dein Einstieg ohne Kopfschmerzen
Du lernst, wie du mit DAX-Formeln dynamische Kennzahlen für interaktive Dashboards erstellst und Excel-Formeln überflüssig machst.
DAX-Formeln sind eine spezialisierte Formelsprache in Power BI für die Erstellung dynamischer Berechnungen wie Measures und berechnete Spalten. Sie ermöglichen präzise Analysen unter Berücksichtigung von Kontexten wie Filtern und Zeilen, unterscheiden sich jedoch von Excel-Formeln durch ihre kontextabhängige Auswertung und eignen sich nicht für einfache Zellberechnungen in Tabellen.
Als Controller kennst du das: Du brauchst schnell Umsatzanteile pro Region oder Abweichungen zu Budgets, aber Excel-Formeln werden unübersichtlich und passen sich nicht dynamisch an Filter in Dashboards an. Genau hier setzen DAX Formeln Power BI an – sie machen deine Berichte interaktiv und fehlerresistent, ohne stundenlanges Kopieren.
In Zeiten steigender Datenmengen und täglicher Aktualisierungen sparen DAX Anfänger-Formeln dir Zeit: Filtere nach Quartal, und Kennzahlen wie Power BI Berechnungen passen sich automatisch an. Wir sehen in Projekten, wie Controller von statischen Listen zu live-analysierbaren Modellen wechseln und dadurch fundiertere Entscheidungen treffen.
Grundlagen: Measures statt Excel-Chaos
DAX Formeln Power BI basieren auf Measures für dynamische Kennzahlen wie Gesamtumsatz und berechneten Spalten für zeilenweise Werte. Im Gegensatz zu Excel reagieren Measures auf Filterkontext – zieh Region in ein Diagramm, und der Umsatz zeigt nur diesen Wert. Starte mit SUM für Summen oder AVERAGE für Mittelwerte; DIVIDE statt Division vermeidet Fehlern bei Nullwerten.
Zeilen- und Filterkontext verstehen
Der Zeilenkontext berechnet pro Zeile, z. B. Kosten pro Einheit. Filterkontext passt sich Visual-Filtern an – essenziell für Power BI Berechnungen. CALCULATE manipuliert diesen Kontext: CALCULATE(SUM(Umsatz), Region="West") liefert regionale Summen, unabhängig vom Dashboard-Filter. Das gibt dir flexible Abweichungsanalysen ohne manuelle Anpassungen.
Typische Herausforderungen für Controller
Viele DAX Anfänger stolpern über implizite Measures (automatische Summen), die ungenau werden. Oder Formeln, die bei Filteränderungen scheitern. In der Praxis sehen wir: Ohne Kontextverständnis entstehen falsche Prozentanteile, z. B. Umsatzanteil pro Kunde, der sich nicht an Slicer anpasst.
Best Practices und einfache Beispiele
Nutze explizite Measures: Gesamtumsatz = SUM(Verkauf[Umsatz]). Für Anteile: Anteil = DIVIDE([Gesamtumsatz], CALCULATE([Gesamtumsatz], ALL(Region))). In einem Projekt half das einem Controller, Budgetabweichungen pro Quartal live zu tracken – Filter nach Monat, und alles aktualisiert sich.
Variablen machen Formeln lesbar: VAR TopUmsatz = CALCULATE([Umsatz], TOPN(5, Kunden[Umsatz])); RETURN DIVIDE(TopUmsatz, [Gesamtumsatz]). Das spart Rechenzeit und Fehlersuche.
Wann externe Unterstützung sinnvoll wird
Bei einfachen Summen kommst du allein klar. Kommt es zu komplexen Time-Intelligence-Funktionen wie YTD-Vergleichen oder Modell-Optimierungen, wirds tricky – Fehlkonfigurationen verzerren Kennzahlen und führen zu falschen Steuerungsentscheidungen.
Wir unterstützen dich mit Workshops oder Proof-of-Concepts, um deine DAX Formeln Power BI praxisreif zu machen. Kontaktiere uns für einen Einstieg ohne Kopfschmerzen – von der ersten Measure bis zum optimierten Dashboard.


